In Gedenken an unsere lieben Verstorbenen

Liebe Heimatfreunde,

gerne erinnern wir an die lieben Verstorbenen aus unserem Heimatort Wölfelsdorf. Wenn du den Heimgang Deiner Lieben an dieser Stelle bekannt geben möchtest, damit sein/ihr Licht in Gedanken weiterleuchten kann, dann sprich uns gerne an. Sendet eure  Eintragung an unsere E-mail: woelfelsdorfer.heimatverein@t-online.de

 

 

„So ist das Wesentliche 

einer Kerze nicht das Wachs, 

das seine Spuren hinterlässt,

sondern das Licht.“

(Antoine de Saint-Exupery)

 

 

Wir trauern um unseren Heimatfreund Paul Franke, der am 16. Mai 2021 verstorben ist.

Aus der Heimat einst vertrieben, die du doch so sehr geliebt. So lautet der Eingangstext der Traueranzeige.

Ja, er hat die Grafschaft Glatzer Heimat geliebt und sobald es nach der Vertreibung möglich war ist er wieder in die Heimat gereist. Mit Hans Exner, Fritz Volkmer und Gerhard Acksteiner hat er viele Fahrten und Wanderungen unternommen. Anlässlich des Gedenkens an 50 Jahre Vertreibung ging er 1996 mit seinen Freunden Hans Exner, Fritz Volkmer und Paul Rupprecht noch einmal den Weg von Wölfelsdorf nach Mittelwalde. Auch mit Reisegruppen besuchte er seinen Geburtsort Wölfelsdorf und weckte bei jungen Mitreisenden das Interesse an der Heimat der Eltern und Großeltern. Hierbei wurden wertvolle Kontakte auch zur jetzigen Wölfelsdorfer Bevölkerung und Pfarrer Prochera geknüpft.

Seit 1993 gehörte er dem Arbeitskreis zur Erstellung der Wölfelsdorfer Heimatchronik an und wurde 1995 zum 1. Vorsitzenden des neu gegründeten Heimatvereins Wölfelsdorf gewählt. 10 Jahre führte er den Verein durch Höhen und Tiefen. In Zusammenarbeit mit Heimatfreunden organisierte er die alle zwei Jahre stattfindenden Heimattreffen in Lippstadt-Hörste, die stets gut besucht waren.   

Wir, die Wölfelsdorfer Heimatgemeinschaft danken für diesen Einsatz.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt Lilo, Ulrike und Georg sowie den Enkeln

Suppen

Auf dieser Seite kann auch dein Suppenrezept veröffentlicht werden.  Schick uns dein Lieblingsrezept  aus der Grafschafter Heimat zu, und wir stellen es im PDF-Format für alle Interessenten zur Verfügung.
(Durch einen Klick auf das Rezept kannst du die PDF-Datei öffnen oder speichern.)

Rezept Kategorie eingereicht von
Wassersuppe Suppen R.  Scholz
01_Graupensuppe Eintopf R. Scholz

Kuchenrezepte

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Rezept Hefeteig Fester Kuchen R. Scholz
Hefeblechkuchen   Ch. Guhling (Lux, Christel)
Eischwerkuchen Fester Kuchen Ch. Guhling

 

Salate

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Salat   W. Hofmann

Hauptspeisen

         

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Oma´s Sonntagsklöße Mittagsgericht

C. Schmidt

Bilderkochkurs Hefeklöße Mittagsgericht

C. Schmidt

Gebroota Puttermelch  

übernommen von

Elfrieda Rathmann

Hefeklöße Mittagsgericht

Ch. Guhling (Lux, Christel)

Heiligabendessen  

J. Exner, (Klapper, Margarete)

 

Bücherbörse – Heimatbücher

Liebe Heimatfreunde,

sicherlich kennt ihr die Situation: Das häusliche Bücherregal quillt schon lange über und dennoch seid ihr auf der Suche nach einem begehrten Heimatbuch. Oder ihr besitzt Heimatbücher aus einem Nachlass, die zum Entsorgen einfach zu schade sind, aber euch nicht wirklich interessieren.

Wir möchten dazu beitragen, dass die Heimatliteratur bewahrt wird und bieten diese Bücherbörse an. 

Über einen Gästebucheintrag kannst du uns gerne informieren. Nach Rücksprache (auch bezüglich Datenschutz und Kontaktdaten) würden wir deine Angebote dann auf dieser Seite veröffentlichen.

Und hier nun die ersten Bücher:

Gegen Erstattung der Portokosten abzugeben.

Anfragen unter Telefon-Nr. 05292 930324 

 

Grüße aus Wölfelsdorf

Eigentlich ……

wären wir jetzt in der Grafschaft Glatz. Doch wegen Corona sind wir alle zu Hause.

Heinz-Peter Keuten schickte vor kurzem die Bilder von unserer Friedenslinde. So können wir wenigstens sehen, dass sie seit dem letzten Jahr gut gewachsen ist.

Ein „Danke schön“ an die Wilkanower, die es während der trockenen Zeit gut gewässert haben.

 

Ein Eisenkreuz vom Friedhof in Wölfelsdorf Text und Fotos: Herbert Rupprecht

Mein Vater wurde durch die Kriegswirren aus Schlesien und meine Mutter aus dem Sudetenland (Lichtenau) vertrieben. Sie lernten sich erst nach dem Krieg kennen und heirateten in Königslutter (Niedersachsen). Als dann Besuche der alten Heimat möglich wurden war es auch für unsere Familie öfter Anlass, die Orte, über die viel erzählt wurde, zu besuchen. Auch Vater und Mutter konnten so ihre alte Heimat noch einmal erleben und uns als jüngerer Generation viel erklären und zeigen.

Bei einem dieser Besuche fand ich neben dem Friedhof im Geburtsort meines Vaters, Wölfelsdorf, in einem alten Abfallschuppen ein gusseisernes Kruzifix, ca. 1 m lang. Es war Schrott, ein mit Gewalt abgebrochener Grabgedenkstein mit Kreuz und total unansehnlich. Die Grabinschrift war nicht mehr lesbar. Das Kreuz faszinierte mich aber und ich nahm es als Erinnerung mit.

Zuhause angekommen fand ich zunächst keine Verwendung, es stand in einer Ecke. Im Jahre 2003 kam ich auf eine Idee. Dieses Jahr war das Jahr unserer Silberhochzeit. Ich reinigte und renovierte das Kruzifix und fügte es in einen Gebetstock, ein Marterl aus Holz, welches ich baute. Seitdem steht dieses Marterl gut sichtbar in einer Ecke des Gartens und eine Bank steht davor. Für mich ist ein kleines Heiligtum. Es erinnert an die Vertreibung meiner Eltern und die Schrecken des Krieges, die Silberhochzeit mit meiner Frau und an meine Mutter, die oft auf dieser Bank davor saß und den Rosenkranz gebetet hat. Zudem ist das Marterl ein Schmuckstück auf dem Grundstück und begleitet uns hoffentlich noch bis zur goldenen Hochzeit.

So kommt Generation nach Generation, jetzt spielen unsere Enkel vor dem Marterl

 

 

Onse liebe Häämte

Das Heimatbuch von Angela Gauglitz:   

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Freudige Nachrichten aus der Wölfelsdorfer St.-Georgskirche

Liebe Wölfelsdorfer, Angehörige und Freunde!

Ich kann Euch die erfreuliche Nachricht mitteilen, dass einige Tage vor Weihnachten der Hauptaltar der St.-Georgskirche nach mehrmonatiger Renovierung in einer Fachwerkstatt in Breslau nach Wölfelsdorf zurückgekehrt ist. Er erstrahlt nun wieder in vollem Glanz, ein Schmuckstück in unserer schönen Dorfkirche. Anbei einige Fotos, am Sonntag vor Weihnachten aufgenommen.

Die Renovierung fand unter Aufsicht des zuständigen Denkmalschutzamtes statt, d.h. es wurde strengstens darauf geachtet, dass alles im historischen Zustand belassen und nur mit professionellen Mitteln gearbeitet wurde.

Im Weihnachtsbrief des Pfarrers Marian Prochera lag für alle Gemeindeangehörigen ein Spendenaufruf zur Unterstützung bei der Aufbringung der Renovierungskosten bei. Die Renovierung wurde zwar mit EU-Geldern unterstützt, aber 30% der Kosten von fast 100.000 złoty muss die Gemeinde selbst aufbringen. Der Pfarrer kündigte gleichzeitig in der Kirche an, dass er vor hat, in den kommenden Jahren auch noch das große Georgsbild, die beiden Großfiguren links und rechts des Hauptaltars sowie die beiden Seitenaltäre renovieren zu lassen.

Für das nächste Jahr bleibt auch zu hoffen, dass wir von Seiten der deutschen Wölfelsdorfer und ihrer Freunde das Projekt der Renovierung und Überdachung der Kirchenmauer, die Teil des deutschen Lapidariums hinter der Kirche ist, weiter voranbringen, was sich im Jahre 2019 aufgrund des Mangels an Arbeitskräften verzögert hat.

Mit diesen freudigen Nachrichten aus Wölfelsdorf wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2020 – vielleicht auf ein Wiedersehen in Wölfelsdorf!

Heinz-Peter Keuten, Wölfelsdorf

Die Wölfelsdorfer Heimatgemeinschaft dankt Pfarrer Prochera in Wilkanow ganz herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz zum Erhalt der Kirche. Die Kunstwerke des  Michael Klar d. Älteren von ca. 1730 werden somit erhalten und erfreuen weiterhin viele Besucher.