Einladung zum Heimattreffen

KOMMT IHR AUCH ?

SEID IHR DABEI ?

ZUM HEIMATTREFFEN DER WÖLFELSDORFER AM 15. Juni 2019 in Lippstadt-Esbeck

Liebe Heimatfreunde,

nachdem Ihr im letzten Jahr so zahlreich gekommen seid, möchten wir auch in diesem Jahr ein Heimattreffen durchführen.

Wir beginnen um 10 Uhr mit einer hl. Messe in der Kirche St. Michael in Lippstadt-Lipperode.

Zelebrant ist Dr. Wolfgang Weber aus Berlin.

Anschließend treffen wir uns im Gasthof Brinkmeier in Lippstadt-Esbeck.

Beiträge zur Gestaltung des Treffens sind willkommen. Auch die Liedermappen werden wir wieder mitbringen.

Mit heimatlichen Grüßen und in Erwartung zahlreicher Anmeldungen

Die Aktiven des

                            Heimatvereins Wölfelsdorf

Organisatorisches:

Damit es bei den Mahlzeiten nicht zu Engpässen kommt, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung möglichst bis 10. Juni 2019

Telefon: 05292 930324  oder  e-mail: woelfelsdorfer.heimatverein@t-online.de

Organisatorische Hinweise:

Kirche St. Michael                                                  Gasthof Brinkmeier

Sandstr. 4                                                           Salzkottener Str. 112

59558 Lippstadt-Lipperode                        59558 Lippstadt-Esbeck

Bestürzende Neuigkeiten aus Wölfelsdorf

von Heinz-Peter Keuten

Wölfelsdorf, am 21. April 2019

Vor wenigen Tagen habe ich erfahren, dass in meinem Wohnort Wölfelsdorf zusammen mit 8 anderen Standorten rund um das Glatzer Schneegebirge ein großflächiges Wasserauffangbecken entstehen soll, das die Grafschaft Glatz und im weitesten Sinne auch Niederschlesien vor so großen Überschwemmungen schützen soll, wie sie sich zuletzt 1997 in Wölfelsdorf und der Grafschaft ereignet haben. Damals drohte die Wölfelsgrunder Staumauer einzustürzen. Die dadurch entstehende Wasserwelle hätte Wölfelsdorf wahrscheinlich in Minutenschnelle hinweggespült und vollends zerstört.

Der Bau eines zusätzlichen Auffangbeckens scheint deswegen zunächst einmal eine gute Nachricht zu sein, denn alle Wölfelsdorfer können sich wohl noch heute gut daran erinnern, welche verheerenden Schäden 1997 in Wölfelsdorf entstanden sind. Beim zweiten Blick entpuppt sich die Nachricht aber als Hiobsbotschaft für unser Dorf: Das Staubecken soll nämlich auf dem Gelände von Wölfelsdorf entstehen! Und dazu sollen nach ersten Schätzungen 60-80 Häuser abgerissen und die Bewohner umgesiedelt werden! Was also durch Kriege und Bevölkerungsaustausch nicht zerstört wurde, soll demnach jetzt dem Hochwasserschutz (quasi prophylaktisch) zum Opfer fallen! Betroffen ist nach ersten Informationen das halbe Oberdorf links der Wölfel (und z.T. auch rechts bis zur Dorfstraße), vom Gelände der ehemaligen Frostfabrik aus bis weit ins Dorf hinunter, womöglich fast bis zum ehemaligen Oberhof. Die konkreten Pläne werden zeigen, welcher Bereich genau betroffen ist. Insgesamt sollen in der gesamten Grafschaft übrigens an die 1.170 (!) Umsiedlungen stattfinden.

ungefähr betroffene Häuser im Oberdorf

Die betroffenen polnischen Anwohner sind natürlich geschockt, und es wird sicherlich eine Bürgerbewegung geben, so dass es fraglich ist, ob das Projekt überhaupt umsetzbar ist. Andererseits steht es in den Sternen, ob sich die Behörden und die Regierung davon beeindrucken lassen. Man weiß ja, dass z.B. auch die jahrzehntelangen Proteste im rheinischen Braunkohlerevier in Deutschland letztendlich die meisten Umsiedlungspläne nicht verhindert haben, und dort waren sogar komplette Ortschaften betroffen. Man darf gespannt sein, was die nächsten Jahr diesbezüglich bringen werden. Ein Beginn der Arbeiten ist für 2025 geplant. Am Donnerstag, dem 18.4.2019, war bereits eine erste Sitzung von Vertretern des Staatlichen Wasseramtes mit der Bürgermeisterin und dem Stadtrat von Habelschwerdt – aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Betroffene Bürger, die teilnehmen wollten, wurden ausgeschlossen, was bereits zu Empörung in der Öffentlichkeit führte. Hoffen wir, dass es gelingt, unser Wölfelsdorf vor der Hochwassergefahr zu schützen, ohne dass ein erheblicher Teil der vorhandenen Dorfsubstanz dafür geopfert werden muss!

Heinz-Peter Keuten, Wölfelsdorf/Wilkanów

Übersetzung aus einem Beitrag im Internet vom 11. April 2019

Zwei Auffangbecken haben wir bereits, vier wurden hinzugebaut, und weitere neun sind in Planung. Falls sie wirklich entstehen, wird man über 48 Millionen Kubikmeter Wasser stauen können. Das entspricht der Füllmenge von 19 Tausend Olympiaschwimmbecken mit den Maßen von 50 x 25 x 2 m.

Die Polnische Nationale Wasserbehörde hat im Glatzer Landratsamt ihre Pläne bezüglich eines Ausbaus des Wasserstausystems vorgestellt. Analysiert wurden 16 Lokalitäten für den Bau neuer Staubecken. Die Experten haben für 9 von ihnen eine Empfehlung ausgesprochen. Dies macht nun den Weg frei für die nächste Etappe des Baus eines Hochwasserschutzsystems. In der Realität könnte mit dem Bau der neuen Staubecken nach dem Jahre 2025 begonnen werden.

Zwei haben wir
Zurzeit verfügt der Kreis Glatz über zwei Trockenauffangbecken: Eines in Seitenberg und das andere in Wölfelsgrund. Das erste kann 1,4 Mio. Kubikmeter stauen, das zweite fasst ungefähr 1 Mio. Was interessant ist: Das Auffangbecken und das Staubecken vor der Staumauer in Wölfelsgrund sind schon über 100 Jahre alt. Der Bau des genannten hydrologischen Objektes wurde im Jahre 1908 abgeschlossen.
Vier im Bau
Gegenwärtig baut das Polnischen Nationale Wasseramt für über 0,5 Milliarden zł. vier große Trockenauffangbecken, und zwar in Bobischau, Schönfeld (Foto), Obersteine und Rengersdorf. Zusammen werden sie nach Abschluss der Investition (im Jahre 2022) 16,7 Mrd. Kubikmeter Wasser stauen können. Ein wahrer Meilenstein im Hochwasserschutz wäre der Bau der 9 empfohlenen Staubecken. Zusammen könnten sie fast 30 Mrd. Kubikmeter Wasser aufnehmen.

Umsiedlungen stehen bevor

Die Realisierung der durch die Polnische Wasserbehörde vorgestellten Pläne bedeutet nicht nur einen Schutz gegen Hochwasser. Die Investition zieht immense Ausgaben nach sich (1,6 Mrd. zł.), aber auch Umsiedlungen sind unausweichlich. Anfängliche Schätzungen sprechen davon, dass, um die 9 Staubecken zu errichten, zunächst 1.170 Umsiedlungen durchgeführt werden müssten (die meisten in Obersteine – 480 – und in Oberlangenau – 392). Andererseits würde die Investition aber auch den Schutz von Leib und Leben für 8.000 Menschen bedeuten. 

Trockenauffangbecken, für die die Empfehlung ausgesprochen wurde

Oberlangenau – 6,7 Mio. m³, Wölfelsdorf – 3,7 Mio. m³, Wilhelmstal – 1,9 Mio. m³, Gompersdorf – 2,9 Mio. m³, Reyersdorf – 3,5 Mio. m³, Konradka (Konradswalder Wasser, zu Konradswalde gehörig) – 2 Mio. m³, Obersteine – 5 Mio. m³, Scharfeneck – 2,3 Mio. m³, Skrzynczana (Heinzenbach, zu Heinzendorf gehörig)  – 1,7 Mio. m³.

Urlaub in der Grafschaft Glatz

Liebe Heimatfreunde,

in diesem Jahr sind wir in der Zeit vom 3. August bis 10. August wieder in der Grafschaft Glatz.

Am 4. August haben wir um 11.30 Uhr einen Deutsch-Polnischen Gottesdienst in Wölfelsdorf. Anschließend treffen wir uns am „Plan“ bei unserem im letzten Jahr gepflanzten Freundschaftsbaum.

Wer zu diesem Zeitpunkt auch in der Grafschaft ist und Interesse hat diesen Tag gemeinsam mit uns zu verbringen melde sich unter der Telefon-Nr. 05292 930324.

Willkommen

auf der Seite vom Heimatverein Wölfelsdorf, einem Dorf in der Grafschaft Glatz/Niederschlesien, aus dem die deutsche Bevölkerung 1946, nach dem zweiten Weltkrieg vertrieben wurde.

 

Kirche und Schloss

Heimat, das ist Land und Besitz, das ist Elternhaus und Kindheit und Familie, das ist Geschichte und Kultur, das ist Beruf und das sind die Menschen denen ich verbunden und verpflichtet bin; und Heimat, das ist durch all dies die lebendige Begegnung mit meinem Gott.

Alfred Delp

aus: Chronik von  Wölfelsdorf

Blick von Maria Schnee auf Wölfelsdorf

Familienbilder aus Wölfelsdorf

Liebe Wölfelsdorfer,

wir suchen nach alten Schätzen. Helft uns sie zu bergen. Sicherlich habt Ihr auch solch schöne Erinnerungen. Schickt sie uns zu, damit sich auch andere daran erfreuen können und unsere Seite dadurch bereichert wird.

Auf diesem Bild sind: hintere Reihe: Anna Schroller verh. Brauner, Ernst Schroller, Franz Schroller, Frau Lehmann und Tochter; vordere Reihe: Albertine Schroller geb. Kolbe, Theresia Kolbe geb. Beschorner, die anderen Personen sind leider nicht bekannt

Robert Klapper und Martha geb. Weis; Kinder v. l. : Margarete, Josef, Anastasia, Monika, Alfons und Barbara

hinten v. l. Anna Pfeiffer geb. Zoche mit Sohn Herbert, Albertine Zoche, Philomena Pfeiffer, Anna Urner geb. Pfeiffer mit Tochter Johanna; vorne Maria Pfeiffer mit Magdalena und Gerhard Urner

Martha Geisler mit ihren Kindern: Magda, Alfred, Rudolf, Gertrud, Hildegard und Monika

Alfons Lux mit Sohn Alfons, Elisabeth geb. Klapper mit Christine und Gäste

Hermann und Ida Ullrich, Kinder: v.l. Gertrud, Maria, Elisabeth, Hermann, Georg, Alfred, Ernst und Richard

 v.l.: Anna Herrmann, Maria Gauglitz, Josef Tobias sen., Richard Tobias

Wölfelsdorfer Auswanderer

Wölfelsdorfer in Amerika und der weiten Welt

In den 1850 – 1870er Jahren, zur Zeit der großen Auswanderung, zog es auch Wölfelsdorfer in ferne Länder.

Durch Zufall fand ich beim Suchen nach Angehörigen der Veit – Sippe  aus Wölfelsdorf einen Eintrag, der mich neugierig machte.

Es handelt sich um Nachfahren eines Joseph Veit (es gab ja mehrere), der 1852 Franziska Scholz aus Wölfelsdorf geheiratet hat. ( Eltern: Joseph Scholz und Johanna geb. Mann)

Vermutlich sind sie um 1870 mit 10 Kindern nach Amerika ausgereist, da die Kinder alle noch in Wölfelsdorf geboren sind. Ein Teil der Familie wohnte in Missouri, aber auch Colorado wird einmal als Wohnsitz angegeben.

Gibt es wohl noch weitere Wölfelsdorfer die ausgewandert sind?  Im Moment wissen wir von zwei Wölfelsdorfer Familien, deren Angehörige ausgewandert sind. Aber es sind bestimmt noch mehr gewesen. 

Wir haben  das Auswanderer-Museum in Bremerhaven besucht. Leider ist in den Auswanderer-Listen nur das Land eingetragen, nicht der Heimatort. Für die Grafschaft Glatz ist Preußen eingetragen. 

Wenn jemand etwas weiß, dann meldet Euch doch mit einer Eintragung im Gästebuch.

Uralten Grabstein entdeckt

Im August 2018 wurde bei Bodenarbeiten in der St. Georg Kirche ein Grabstein aus dem Jahr 1655 entdeckt. Damit stammt der Stein vermutlich aus der Vorgängerkirche.

Er enthält einen relativ langen Text, der wie folgt lautet:

IHS MARIA
ANN° 1655   2 MÄRZ [?] IST IN
GODT SELIG VERSCHIEDEN DER
EHRSAME VND WOHL GEACHTE
HERR TOBIAS BECKER GEWE
SENER AMBTSCHREIBER ALL
HIER IN WELFELSDORF IN DAS
7 JAHR SEINES ALTERS 31 IAR
IM EHESTAND GELEBET 9 IAR GE
ZEVGET 3 KINDER GODT WOLLE
IM VND VNS ALLEN GENEDIG SEIN
CHRISTVS IST MEIN SELIGKEIT
[SCHMERZ] BEISTAND UND GERECHTIGKEIT
AVF [IHN] TV ICH MEIN AVGEN ZV
TREFFE DEN DER MICH ÜBERWIND[EN]
TH[VT]

G. H.

Um den Text zu erkennen, müssen Sie das Bild stark vergrößern.

Es wird nun überlegt, den Stein in der Friedhofs- oder der Kirchmauer sicher zu befestigen.

Restaurierung des Lapidariums

Liebe Wölfelsdorferinnen und Wölfelsdorfer!

Im Sommer 2018 konnten wir die ausgeführten Restaurierungsarbeiten am Lapidarium begutachten. Der restaurierte Teil im Bereich des ehemaligen Schwesternhauses befindet sich mittlerweile in einem tadellosen Zustand, wie die folgenden Bilder belegen.

Der brüchige Putz wurde entfernt, die Ziegelsteine gegen Natursteine ersetzt und alle maroden Fugen erneuert.

Außerdem wurden alle Holzkreuze gereinigt und mit einer Holzschutzfarbe versehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reisebericht 28.7. bis 4.8.2018

Wittgensteiner Reisegruppe besucht Niederschlesien

13 schlesische Teilnehmer einer 51-köpfigen Reisegruppe zeigten ihren wittgensteiner Freunden, Nachbarn und Verwandten ihre Heimat in Niederschlesien, die sie 1946 verlassen mussten. Nicht nur die schöne Landschaft und die kulturellen Sehenswürdigkeiten, sondern auch die freundschaftlichen Beziehungen zum Wilkanower Rentnerverein beeindruckten die Reisegruppe.

Eine 51-köpfige Reisegruppe bereiste kürzlich Niederschlesien mit der Grafschaft Glatz. Neben dem Besuch vieler kultureller Sehenswürdigkeiten stand die Vertiefung der Freundschaft zur Wilkanower Dorfgemeinschaft im Vordergrund der Reise.

„Reisebericht 28.7. bis 4.8.2018“ weiterlesen

Heimattreffen 2018

Endlich – der Bericht vom Heimattreffen!

„Schön war´s“, das Heimattreffen der Wölfelsdorfer am 26. Mai in Lippstadt-Esbeck.

Das war die einstimmige Meinung der 44 Teilnehmer. So wurde schnell beschlossen, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein Treffen geben soll. „Alpha und Omega“ war die Frage in unserer Einladung und bei soviel Zustimmung organisieren wir gerne ein weiteres Treffen. 

Schön war´s, dass wir in diesem Jahr viele Teilnehmer begrüßen konnten, die vorher noch nie an einem Treffen teilgenommen hatten, die sich jedoch schnell in die Gemeinschaft integrieren konnten.

So wurden Bilder hervorgeholt, Bücher durchgeblättert und Erinnerungen ausgetauscht. Auch unsere ältesten Wölfelsdorfer Magda Klapper/Spittel (97) und Rudolph Rother (95) hatten viel zu erzählen und versprachen auch im nächsten Jahr wieder zu kommen. Der Termin möge aber im Juni sein, da er im Mai zur Kur fährt. Bei soviel Elan kann es nur ein weiteres Treffen geben: am 15. Juni 2019. 

Danke an unseren Priester Dr. Wolfgang Weber aus Berlin, mit dem wir den Gottesdienst feiern durften.

Lange hat es gedauert, ich hoffte immer noch auf Zusendung eines Berichtes von Euch. Vielleicht schreibt ja mal jemand aus seiner Sicht. Es ist noch genug Platz auf unserer Seite.

In diesem Sinne grüßt Euch

Cornelia